Being Pit Baumgartner. Was geht im Kopf des Produzenten und “Head of DEPHAZZ” vor sich? GaGa oder doch DaDa – das ist hier die Frage. Ob’s edler im Gemüt…
Nun, erstmal weg von der Lyrik hin zu den Fakten: Die “Godfathers of Lounge” sind nicht nur Begründer des Genres Lounge und weltweit so oft in ihrem Stil kopiert oder versucht, kopiert zu werden, auch ihre Alben werden in Asien und den USA regal- und Doppel-CD-weise (raub)kopiert und verkauft. So ist es kein Wunder, dass DEPHAZZ mittlerweile auch eine der weltweit populärsten deutschen Artists ist.
Doch zum Wesentlichen, zum Kopf von Pit Baumgartner, den Ideen, Verrücktheiten und der Musik, die darin stecken:
„LaLa 2.0“, das mittlerweile achte DEPHAZZ Album, ist geprägt von den zahlreichen Vokalisten aus dem musikalischen Kreis der Band. Vorneweg Pat Appleton (D) und Karl Frierson (USA), aber auch Barbara Lahr (D), Sandie Wollasch (D), Angel Jones (USA), Marnie Mains (CAN) und Charity Sanders (USA) gestalten einen abwechslungsreichen Datenträger...
„It’s just a file, that’s what it is.“
Einerseits der selbstironische Blick auf das Lied als kühles, namenloses File: mp3-Data, andererseits die beseelt (oder soulful) interpretierten Wortspielereien: pop-Dada.
„I know you from Baywatch, don’ explain it away bitch.“
Ein lyrischer Spagat zwischen Tiefsinn und Leichtsinn, zwischen Lamento („Duck & Cover“) und Lachfalten („Slums of Monte Carlo“), sozialkritisch („Fear is my business“) und versöhnlich („Back from where I started“), untermalt mit elektro-organischen Klangkollagen von Pit Baumgartner.
„Jazz is the move“
Wurzelholz am Scanner geformt, Erdwärme aus dem Computer. „Soul“ in seine Bestandteile zerlegt und digital konserviert.
DEPHAZZ spielen Musik… „When no words come”
Als besonderes Highlight kommt die CD mit einem gestanzten CD Schuber daher, der 7 austauschbare Covercards beiliegen, so dass der Fan nach Belieben sein eigenes „LaLa 2.0“ Cover gestalten kann. Anbei ein paar Impressionen:


